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Ankunftsgruppe

Die Ankunftsgruppe stellt den Anfang der Therapie in Abteilung 1 dar. In erster Linie geht es dabei um das Ankommen in  einem neuen – für die meisten Menschen ungewohnten – Umfeld einer Psychosomatischen Klinik. Neben einer gründlichen Diagnostik steht die Entlastung der Patienten im Vordergrund. Die meisten Patienten haben eine außerordentlich schwierige Zeit hinter sich, in der sie oftmals mit großer Tapferkeit gegen ihre Symptome angegangen sind.

 

Entlastung findet auch durch Aufklärung über die einzelnen Störungen sowie über die Erfahrung, mit der Erkrankung nicht alleine zu sein, statt. Eine angemessene körperliche Betätigung sorgt für Entspannung und Aktivierung gleichermaßen.

 

Es werden Basiskompetenzen – wie z.B. die Prinzipien der Therapeutischen Gemeinschaft, das Konzept der psychosozialen Basisbedürfnisse sowie das Training Emotionaler Kompetenz – in dem geschützten Rahmen einer Kleingruppe vermittelt und eingeübt.

 

Anhand der erhobenen Diagnosen sowie der aktualisierten problematischen Erlebens-  und Verhaltensweisen in der Gruppe wird ein so genannter psychodynamischer Fokus erarbeitet, der den roten Faden für die weitere Therapie darstellt. In der Regel findet der Übergang in die so genannten Kerngruppen nach einer Woche statt.