HELIOS Klinik Bad Grönenbach

Angst- / Zwangstörungen

Was sind Angststörungen?
Nach der Internationalen Klassifikation Psychischer Störungen (ICD-10) unterscheidet man mehrere Arten von Angststörungen. Die häufigste Form stellt eine übertriebene und belastende Furcht (Phobie) vor sozialen Situationen dar, wie z.B. diejenige im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Dabei befürchten die Betroffenen, das sie sich peinlich verhalten und zurückgewiesen werden könnten. Sehr häufig sind auch Phobien vor Tieren (v.a. Hunde, Spinnen) oder die Furcht vor der Fremde, vor dem Verlassen eines "sicheren Ortes“. Andere übertriebene Befürchtungen beziehen sich z.B. darauf, nicht schnell genug aus einer Situation entkommen zu können (z.B. im Fahrstuhl, Stau auf der Autobahn, in Flugzeugen, geschlossenen Räumen, beim Zahnarzt oder Frisör). Manche Personen leiden auch unter plötzlichen Angstanfällen aus heiterem Himmel, also ohne ersichtlichen Anlass, was bei häufigerem Vorkommen als Panikstörung bezeichnet wird. Einen Zustand dauerhafter Angespanntheit und des sich Sorgen machens kennzeichnet schließlich die so genannte generalisierte Angststörung.

 

Was sind Zwangsstörungen?
Menschen mit einer Zwangsstörung leiden unter unangenehmen, übertriebenen und sich häufig wiederholenden Handlungen oder Gedanken, gegen die sie erfolglos Widerstand zu leisten versuchen. Die häufigste Form stellen Zwänge dar, alltägliche Abläufe immer wieder zu kontrollieren, sich zu häufig zu waschen, zu oft und intensiv zu putzen oder Dinge zu ordnen. Andere Personen werden von bestimmten, immer wiederkehrenden Gedanken belastet, die ihnen Furcht einflößen und gegen die sie sich erfolglos zu wehren versuchen, so genannte Zwangsgedanken.

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Abteilung Depressive Störungen

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