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Stationäre Behandlung

Der seinerzeit aus der Humanistischen Psychologie und der Psychoanalytischen Psychosomatik an unserer Klinik entwickelte Ansatz umfasst verbale und nonverbale Gruppentherapie mit dem Schwerpunkt der Entwicklung eines subjektiven Symptomverständnisses der Erkrankung, so dass sie auch als Herausforderung für den eigenen Lebensentwurf gesehen werden kann. Ferner wird die Verbesserung der emotionalen Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit und der Wiederaneignung der subjektiven Leiblichkeit durch körper- und kreativtherapeutische Verfahren angestrebt. Zugrunde liegt die klinisch gut belegte Beobachtung einer häufig mangelnden Gefühls- und Konfliktwahrnehmung bei Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen (Krause und Mertens, 1996, S. 261f; Küchenhoff & Ahrens, 1996, S. 389). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Krankheitsbewältigung, also die Entwicklung eines angemessenen inneren Umgangs der Person mit der Erkrankung (Schüssler, 1998, S. 382f).

 

Neben der Psychosomatischen Erkrankung vorliegende zusätzliche Störungen werden in entsprechenden themenzentrierten Gruppen wie der kognitiven Depressionsgruppe, der Angstbewältigungsgruppe, der Essstörungsgruppe, der Suchtgruppe oder den Gruppen zur Unterstützung bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen (Stabilisierungsgruppe, Frauengruppe) behandelt. Weitere Informationen zu den einzelnen Gruppen unter Psychotherapie.

 

Medizinische Therapie
Bei chronifizierten Körperkrankheiten wurden von schulmedizinischer Seite oft schon mehrere Behandlungsversuche mit eher geringem Erfolg durchgeführt. Wir führen die notwendigen internistischen Behandlungen weiter und ergänzen diese gezielt durch naturheilkundliche Verfahren, die nach ausführlicher fachspezifischer Untersuchung ausgewählt werden.