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Psychosomatische Erkrankungen

Was sind Psychosomatische Erkrankungen?
Unter Psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne werden Erkrankungen verstanden, bei denen organische bzw. Gewebs-Schädigungen aufzufinden sind und bei denen psychische oder soziale Faktoren die Entstehung, den Verlauf oder die Folgen der Erkrankung deutlich mit beeinflussen. Im Gegensatz dazu liegen bei so genannten funktionellen körperlichen Störungen (somatoforme Störungen) keine oder kaum nachweisbare Organbefunde vor. Welche Krankheitsbilder als psychosomatisch im engeren Sinne aufgefasst werden, ist unter Fachleuten umstritten. Viele psychische Störungen weisen körperliche Folgeschädigungen auf, z.B. die Anorexie oder Alkoholismus. Im engeren Sinne werden folgende Krankheitsbilder von uns und vielen Fachleuten als Psychosomatische Erkrankungen angesehen: Am häufigsten ist die starke Übergewicht (Adipositas per magma), gefolgt von Asthma, entzündlichen Darmerkrankungen, bestimmten Arten von Geschwüren und dauerhafter Bluthochdruck. Andere Erkrankungen wie Ohrengeräusche (Tinnitus), Migräne oder bestimmte Hauterkrankungen stehen ebenso häufig in Wechselwirkung mit psychosozialen Faktoren.

 

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HELIOS Klinik Bad Grönenbach
Abteilung Psychosomatische Erkrankungen

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Dr. med. Matthias Kollmann
(Oberarzt)

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Volker Bracke
(Leitender Psychologe)

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