Bei der Behandlung der Beziehungs- und Persönlichkeitsstörungen geht es einerseits um Einsicht und Bewusstwerdung eigener Erlebens- und Verhaltensmuster, die entweder bei sich selber oder bei anderen Leiden verursachen.
Im weiteren Prozess geht es dann um die Veränderung dieser Muster durch funktionale Lern- und Beziehungserfahrungen mit anderen Menschen. Die Basis ist dabei eine dialogische Therapiebeziehung – das Übungsfeld ist das intensive, reflektierte Zusammenleben mit anderen Patienten in dem Rahmen einer Therapeutischen Gemeinschaft, die auf Kooperation, Offenheit und Mitmenschlichkeit aufbaut.