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Warum müssen Gehörlose eine Reha machen?

In Deutschland leben ca. 70.000 gehörlose Menschen. Gehörlose haben viele Probleme. Weil gehörlose Menschen oft nicht gut sprechen können, werden sie von hörenden Menschen schlecht verstanden. Hörende Menschen verstehen die Gebärdensprache der Gehörlosen nicht. Deshalb gibt es häufig Probleme in der Kommunikation und Unterhaltung. Besonders viele Probleme gibt es am Arbeitsplatz mit den hörenden Kollegen. Hörende lachen und spotten manchmal über Gehörlose. Deshalb sind Gehörlose oft krank und traurig wegen ihres Arbeitsplatzes. Weil sie oft erschöpft oder wütend sind, werden sie körperlich krank, was man "Psychosomatische Krankheit" nennt.

 

Bei manchen Gehörlosen gibt es Probleme mit dem Ehepartner und mit den eigenen Kindern. "Wie kann ich eine gute Ehe führen?", "Können wir unseren hörenden Kindern bei der Gehörlosigkeit gute Eltern sein?". Dies sind Fragen, welche Gehörlose belasten und traurig machen.

 

Andere Gehörlose haben schlimme Erfahrungen mit den Eltern und in der Gehörlosenschule gemacht. Viele leiden auch heute noch darunter, dass sie nicht gebärden durften und viel sprechen mussten. Oft wurden sie früher auch von den Eltern und Lehrern geschlagen.

 

Da es für die meisten gehörlosen Menschen keine Ärzte, Psychologen oder Beratungsstellen gibt, die Gebärdensprache verstehen und sprechen können, müssen Gehörlose viel aushalten und leiden still. Sie können keine Hilfe bekommen wie hörende Menschen. Daraus folgt oft, dass sie krank werden.

 

Zu diesen Krankheiten gehören unter anderem

  • Depressionen
  • Ängste in der hörenden Welt
  • Schmerzen im Kopf, im Bauch, im Nacken, an der Wirbelsäule (Rückenschmerzen) oder Gelenkbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • keinen Mut haben zum Weiterleben.