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17.04.09

Klinik-Abitur: Grönenbacher HELIOS Rehakliniken sind jetzt zertifiziert

Prüfung bestanden

 

  • Prüfsiegel nach umfangreichen Prüfungsaudits erteilt
  • „Erfolg durch gemeinsamen Kraftakt der Mitarbeiter erreicht“

 

Bad Grönenbach. Die Mitarbeiter der beiden Bad Grönenbacher HELIOS Kliniken können zufrieden sein über den Kraftakt der letzten Monate und Wochen. Weitgehend unbemerkt vom normalen „Therapiealltag“ in den Rehabilitationseinrichtungen haben sie ein Projekt vorangetrieben, das einen wesentlichen Baustein der Zukunftssicherung des Allgäuer Rehastandortes darstellt.

 

Zwischen Januar und April wurden die HELIOS Klinik Bad Grönenbach und die HELIOS Klinik Am Stiftsberg von einem unabhängigen Zertifizierungsinstitut in einem mehrstufigen Verfahren auf Herz und Nieren untersucht. Im Zentrum standen dabei alle Abläufe innerhalb der Kliniken, die dazu in ein umfangreiches Qualitätsmanagement integriert wurden. So wurden vom Management der Patientenbehandlung über die Verwaltung bis hin zur EDV- und Servicestruktur alle Bereiche in Begehungen und Aktenstudien intensiv analysiert. Das Resultat war dann bei beiden Prüfungen gleich: Das Qualitätsmanagement der HELIOS-Häuser ist nach der europäischen DIN-Norm ISO 9001 erfolgreich zertifiziert worden.

 

„Dass der Untersuchungsmarathon so erfolgreich beendet werden konnte, ist vor allem ein Verdienst des großen Einsatzes der Mitarbeiter und der guten, abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit“, kommentierte Horst Kunze, Kaufmännischer Direktor der beiden Kliniken.

 

Prozess- und Strukturverbesserungen zum Nutzen des Patienten haben bei HELIOS ohnehin einen hohen Stellenwert. „Eine unabhängige Zertifizierung bietet jedoch zusätzlich immer zahlreiche Chancen, weitere Verbesserungspotenziale zu entdecken, diese zu nutzen und erfolgreich umzusetzen“, stellte Horst Kunze den Nutzen des Verfahrens heraus.

 

Die Kontrollen gingen dabei durchaus stark ins Detail. Beispielsweise wurden die definierten Abläufe bei einer Patientenbeschwerde ebenso überprüft wie die korrekte und sichere Hinterlegung von wichtigen Informationen im Computersystem. Die Prüfer sind aber auch durch die Kliniken gegangen und haben sich Räume, Geräte und Therapiebausteine mit eigenen Augen angesehen. Umso mehr können die Mitarbeiter nun stolz auf die in den letzten Wochen  nach und nach überreichten Zertifikats-Urkunden sein. Denn mit dem „geprüften“ Standard können die Grönenbacher Kliniken im harten Reha-Wettbewerb gegenüber nicht-zertifizierten Kliniken ihre hohe Qualität nun klarer darstellen.

 

Für die gesetzlich vorgeschriebene Zertifizierung der Rehakliniken gibt es momentan noch eine Übergangsfrist, doch die HELIOS Kliniken haben sich der Herausforderung schon jetzt gestellt. „Uns war wichtig, trotz der Frist von drei Jahren, zu den ersten zu gehören, die den neuen Anforderungen des Gesetzgebers Rechnung tragen. Bei der Zertifizierung hatten es unsere Mitarbeiter somit selbst in der Hand, die Kliniken weiterhin positiv für unsere Patienten und gegenüber unseren Wettbewerbern darzustellen. Diese Chance haben wir gemeinsam genutzt“, so Ekkehard Zimmer, Regionalgeschäftsführer Mitte-West.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 62 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Wuppertal, Schwerin und Krefeld nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 23 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich 2 Millionen Patienten, davon 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  über insgesamt mehr als 18.000 Betten und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.

 

 

Pressekontakt:
Tobias Pott
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