HELIOS Klinik Bad Berleburg

Bad Berleburger Erfolgsgeschichten

Alle Patienten die uns hier Ihre Geschichte erzählen, wurden in unserer Klinik behandelt. So unterschiedlich wie die Personen selbst, sind auch die individuellen Krankengeschichten und Erfahrungen, die sie freundlicherweise mit uns teilen.

Bad Berleburger Lebensgeschichten - Christa Gücker

Was war passiert?

Christa Gücker litt seit Jahren unter starken Schmerzen in der Schulter und konnte ihren Arm kaum noch heben. Der Grund war, dass ihr mehrere Sehnen und Muskeln im Schultergelenk gerissen waren. Als Folge verrutschte der Oberarmknochen der 79-Jährigen, was ursächlich für die Schmerzen und die Unbeweglichkeit war.

 

Warum die HELIOS Klinik Bad Berleburg?

„Ich wollte in keine andere Klinik. Ich habe fast mein ganzes Lebenin Bad Berleburg verbracht. Sowohl mein Mann, als auch ich warenschon früher in der HELIOS Klinik und haben hier nur gute Erfahrungen gemacht. Außerdem hatte ich bereits Gutes über den neuen Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Riess, gehört, daher habe ich nicht mal über ein anderes Krankenhaus nachgedacht.“

 

Was wurde gemacht?


Sie wurde zunächst gründlich untersucht und am Ende empfahl der Chefarzt ihr die Schulterprothese. Am Anfang sei sie skeptisch gewesen, so Gücker, doch dann entschied sie sich zur Operation. „Eine Prothese ist für eine Frau in Christa Gückers Alter eine der wenigen Möglichkeiten, die Beweglichkeit des Arms wiederherzustellen“, weiß Dr. Riess. Ende Oktober 2014 wurde ihr die Schulterprothese aus Titan eingesetzt. „Die Prothese ist invers, also ent-gegengesetzt zum natürlichen Körperbau, das hat mechanische Gründe.“ Der Oberarmkopf sitzt normalerweise in der Schulterpfanne. Dort wird er durch eine Haube aus Muskeln und Sehen, der Rotatorenmanschette, gehalten. Die Rotatorenmanschette und der so genannte Deltamuskel sorgen dafür, dass ein gesunder Mensch seine Arme bewegen kann. Ist die Rotatorenmanschette hingegen verschlissen, kann sie den Oberarmkopf nicht mehr in der Gelenk-pfanne halten; er rutscht heraus und der Betroffene hat Schmerzen und kann den Arm nicht mehr anheben – wie im Fall von Christa Gücker. Eine zerstörte Rotatorenmanschette kann nicht repariert werden. Daher muss der Chirurg einen anderen Weg finden, damit die Schulter wieder bewegt werden kann.  Und der sieht so aus: Die Gelenkfläche der Prothese wird an das Schulterblatt angeschraubt und zwar dort, wo normalerweise die Gelenkpfanne sitzt. Auf den verschlissenen Oberarmkopf wird dann die Prothesenpfanne gesetzt, die die Rundung umschließt und so vom Deltamuskel bewegt werden kann. Man kann sich das in etwa vorstellen, wie bei einem Playmobil-Männchen – auch dabei wird der Arm mit einer runden Mulde auf einen Gelenkkopf an der Schulter aufgedrückt. „Der Patient merkt bei der Bewegung keinen Unter-schied. Außer, dass er den Arm wieder schmerzfrei heben kann“, so Dr. Riess. Für Christa Gücker war es die richtige Entscheidung: „Ich hoffe, dass sich mehr Menschen trauen diese OP machen zu lassen. Sie verschafft Linderung und macht mich wieder selbstständiger. Das finde ich wunderbar.“



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