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09.11.10

Im Notfall nach Bad Berleburg: Neues Herzkatheterlabor in der HELIOS Klinik

  • Schmallenberger Chefarzt bestätigt Wichtigkeit für Patienten aus Südwestfalen

Die HELIOS Klinik Bad Berleburg verfügt seit November über ein neues Herzkatheterlabor. Diese Investition in moderne Medizintechnik ist vor allem eine Verbesserung der Notfallversorgung für Herzpatienten in der ländlichen Region zwischen Winterberg, Schmallenberg, Berleburg und Siegen. Denn gerade für Herzinfarktpatienten ist der Herzkatheter eindeutig die beste Behandlungsmethode.

 

Die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurden Ende Oktober beendet und der so genannte Linksherzkathetermessplatz bereits in Betrieb genommen. Mit der Investition im mittleren sechsstelligen Bereich untermauert HELIOS erneut die Bedeutung der Gesundheitsstadt Bad Berleburg für die Region.

 

Bisher war das Herzkatheterlabor in der Herz Kreislauf Klinik des HELIOS Rehazentrums Bad Berleburg angesiedelt. Mit dem Umzug in das Akutkrankenhaus verbinden sich jedoch erhebliche Vorteile, denn dort ist das Herzkatheterlabor dann in eine umfangreiche medizinische Infrastruktur eingebettet: Von der Intensivstation über die Chirurgie und Gastroenterologie bis zur Anästhesie.

 

Wichtig ist dabei auch, dass das bewährte Team um den Chefarzt der Herz Kreislauf Klinik und Kardiologen Dr. Frank Melz weiterhin für den Betrieb der Einrichtung zuständig ist und die 24-Stunden-Bereitschaft aufrecht erhalten wird. Die stationäre Versorgung der Patienten übernimmt wiederum das Team der Inneren Abteilung des Krankenhauses um den dort langjährig tätigen Chefarzt der Inneren Abteilung Dr. med. Stephan Kolbe.

 

„Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen sind heute ohne die Möglichkeiten eines Herzkatheter-Labors nicht mehr vorstellbar. In Notfällen, besonders beim akuten Herzinfarkt, ist hier die schnelle Versorgung der betroffenen Patienten von enormer Bedeutung, da jede Minute für die Erhaltung von Herzmuskelgewebe zählt. Mit der HELIOS Klinik Bad Berleburg haben jetzt auch die Rettungswagen, die aus Schmallenberg oder Bad Laasphe zu uns kommen, nur noch einen Anlaufpunkt“, erläutert Dr. Frank Melz die Wichtigkeit einer solchen Versorgungsmöglichkeit in der Region.

 

Auch Dr. Peter Haidl, Chefarzt im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft in Schmallenberg, bestätigt die Wichtigkeit des Herzkatheterlabors in Berleburg: „Entscheidend ist die Zeit zwischen Symptombeginn bzw. Krankenhausaufnahme und Herzkatheter, die unter 60 min. liegen muss. Für das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft erfüllt die HELIOS Klinik Bad Berleburg diese Vorgaben. Patienten, die im Fachkrankenhaus aufgenommen werden, können nach Diagnosestellung unverzüglich weitergeleitet werden.  Seit Jahren besteht eine vertrauensvolle und effiziente Zusammenarbeit im Sinne der Patienten“, so der Schmallenberger Mediziner.

 

Mit einem Herzkatheterlabor können einerseits Diagnosen erstellt werden, indem beispielsweise Verschlüsse in den Herzkranzgefäßen sichtbar gemacht werden. Andererseits können die Kardiologen die Instrumente auch direkt zur Therapie nutzen, indem beispielsweise mit einem durch die Leiste eingeführten winzigen Ballon die Gefäße geweitet und Verschlüsse eröffnet werden.

 

Die Herzkatheteruntersuchung ist nach wie vor die genaueste Untersuchung der Herzkranzarterien, die in voller Ausdehnung einschließlich ihrer Nebenäste darstellbar sind. Verengungen und Verschlüsse, die zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels bzw. auch zum Herzinfarkt führen können, werden so mit großer Genauigkeit und Zuverlässigkeit erkannt. Weiterhin wird die Leistung der Herzkammer beurteilt. Deren Störungen bei Herzmuskel- oder Herzklappenerkrankungen und nach einem Herzinfarkt geben wichtige Aufschlüsse über den Gesundheitszustand der Patienten.

 

Nach den Untersuchungen können die Patienten in einem hochmodernen Überwachungsraum nach beobachtet werden.

„Hier stehen beste infrastrukturelle und personelle Voraussetzungen für das Wohl der Patienten zur Verfügung. Denn auch hier gilt: Sicherheit hat Vorrang. Die Intensivmedizinische Abteilung  im Hintergrund ist ebenfalls 24 Stunden täglich präsent, so dass auch lebensbedrohliche Notfälle kompetent versorgt werden können“, erklärt der Ärztliche Direktor der Helios Klinik Dr. Stephan Kolbe die Vorteile der Einbettung in das Akutkrankenhaus.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 61 eigene Kliniken, darunter 42 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 24 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und vier Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.

 

Pressekontakt:

Tobias Pott

Regionalleiter Unternehmenskommunikation West

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