
Die künstlerischen Therapien bieten neue Erfahrungsmöglichkeiten über die eigene Person und den Umgang mit anderen Menschen, wobei im Vordergrund nicht das Gespräch, sondern die Auseinandersetzung mit einem Medium (Malen, Tanz, Musik, Plastizieren) steht und worüber anschließend gesprochen wird.
Es geht deshalb nicht darum, ein guter oder perfekter Künstler zu sein, sondern den Mut und die Bereitschaft zu einer neuen Erfahrung aufzubringen.
Die künstlerischen Therapien sind nicht frei wählbar, sondern an bestimmte Stationen gebunden.
Durch beispielsweise die Musiktherapie sollen sowohl starr gewordene seelische Zustände vorsichtig wieder in Bewegung gebracht, als auch allzu Bewegliches und Unstrukturiertes musikalisch eingebunden und gestaltet werden. So können z.B. Rhythmusspiele Unstrukturiertem eine Form geben und nicht Fließendes in Schwingung bringen.
Folgende Aufgabenfelder lassen sich in dem zu Grunde liegenden psychisch-körperlichsozialen Therapiegeschehen charakterisieren: