HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg - Rothaarklinik

Ablauf der Rehabilitation

Nach Akteneingang der Rehabilitanden werden diese von der ärztlichen Leitung geprüft und anschließend den Behandlungsschwerpunkten zugewiesen. Sollte sich im Behandlungsverlauf die Notwendigkeit eines Stationswechsels ergeben, ist dies möglich. 

 

Anschließend erfolgt eine Kontaktaufnahme mit dem Patienten. Die Patienten erhalten Informationsmaterial über die Klinik und den Rehabilitationsablauf sowie einen Anamnesebogen, der bereits zu Hause ausgefüllt und zur Rehabilitation mitgebracht werden kann. Der Anamnesebogen steht Ihnen auch rechts als Download zur Verfügung.

 

Die Aufnahme erfolgt dienstags oder mittwochs möglichst bis mittags, damit anschließend die körperliche Untersuchung und das Aufnahmegespräch beim Bezugstherapeuten durchgeführt werden kann. Der Patient wird von einer Schwester im Eingangsbereich abgeholt und es werden ihm Zimmer, Station sowie die wichtigsten Räumlichkeiten gezeigt. Seit vielen Jahren existiert in der Rothaarklinik ein Patensystem, bei dem Patienten der Station die neu angereisten Mitpatienten begrüßen, mit ihnen einen Rundgang durchs Haus machen und für die erste Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Anschließend erfolgt ein zweites Aufnahmegespräch mit dem Abteilungsleiter bzw. Chefarzt und den anderen Mitgliedern des Behandlungsteams.

 

Am Tag nach der Anreise werden psychometrische Tests im PC-Labor durchgeführt und den Patienten schriftliche Unterlagen ausgehändigt. Wir achten dabei auf die psychische Belastungsfähigkeit. Im Anschluss beginnen die Patienten gemäß den ärztlichen bzw. psychologischen Verordnugnen mit der aktiven Therapie.

 

Die stationäre, wohnortferne Rehabilitation bedeutet eine begrenzte Herausnahme aus dem häuslichen Milieu. Wir weisen aber von Beginn an die Rehabilitanden darauf hin, dass es häufig sinnvoll und nützlich ist, bereits während des Aufenthaltes mit den Angehörigen wichtige Dinge zu besprechen und ggf. ein Paar- oder Familiengespräch durchzuführen. Mit Zustimmung des Patienten können unsere Sozialarbeiterinnen auch Kontakt zu Behörden, Betriebsarzt, Integrationsfachdienst, sozialpsychiatrischen Einrichtungen etc. aufnehmen, um den Übergang in die nachstationäre Phase vorzubreiten. Wir sind den Patienten auch bei der Suche nach einer ambulanten Psychotherapie oder Selbsthilfegruppe behilflich oder vermitteln sie in die Reha-Nachsorge (IRENA).

 

Die letzte Woche des Aufenthaltes dient dezidiert dem Abschiednehmen und der Vorbereitung auf zu Hause. Erneut werden die psychometrischen Tests durchgeführt. Die Patienten beurteilen die Rehabilitation einmal bezüglich des Erfolgs im Selbstauskunftsbogen und im Zielbogen und die Therapieverfahren gemäß der Befragung durch die DRV. Ein halbes Jahr nach Abreise werden alle Patienten angeschrieben und um eine freiwillig Rückmeldung zu ihrem Befinden, ihrer retrospektiven Einschätzung der Rehabilitationsmaßnahme, zur eventuellen Aufnahme einer Rehablitationsmaßnahme und dem Erwerbsstatus befragt. Diese Daten gehen in unsere interne Qualitätssicherung ein.

 

Nähere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Therapiekonzept, welches Ihnen rechts ebenfalls als Download zur Verfügung steht.

Downloads

  • Anamnesebogen
    (beschreibbare PDF-Datei, die Sie sowohl ausdrucken und handschriftlich beschreiben, als auch direkt am Computer ausfüllen, ausdrucken und dann mitbringen können.)


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