07.02.12
Kälte, Frost, Schnee und eisiger Wind in Südwestfalen. Vor allem für die Haut bedeutet das Stress pur. Dr. Jochen Wehrmann, Dermatologe und Chefarzt der Rothaarklinik gibt Tipps für verfrorene Wittgensteiner.
Die Haut reduziert im Winter ihre Fettproduktion. Der Temperaturwechsel zwischen der trockenen Heizungsluft in die klirrende Kälte und frischem Wind trocknet sie zusätzlich aus. Je eisiger die Temperaturen und je trockner die Luft umso mehr Schutz benötigt die menschliche Haut.
Damit die Haut sich vor den äußeren Einflüssen schützen kann, produziert sie einen natürlichen Fettfilm, um sie geschmeidig zu halten. Diese Talgbildung reguliert den Wasserverlust und verhindert so, dass die Haut austrocknet. „Sobald es im Winter kälter wird, reduziert sich die Talgproduktion und der natürliche Schutzfilm der Haut wird dünner. Bei eisigen Temperaturen stellt sie ihre Arbeit sogar vollkommen ein.“, erklärt Dr. med. Jochen Wehrmann, Facharzt für Dermatologie und Ärztlicher Direktor der HELIOS Rothaarklinik. Wind und Kälte haben nun ein leichtes Spiel und trocknen alle Hautstellen aus, die nicht durch Kleidung geschützt werden kann – besonders Gesicht, Lippen und Hände.
Wer jetzt unter juckender, spannender und schuppiger Haut leidet, kann sich sicher sein, dass sein Pflegekonzept nicht optimal ist. Deshalb gilt: „Schützen Sie Ihre Haut mit fettreichen, rückfettenden Cremes, damit sie weiterhin geschmeidig bleibt und nicht spröde und rissig wird“, rät Dr. Wehrmann. Bei den Inhaltsstoffen sollte auf Harnstoff und Panthenol geachtet werden, weil diese Feuchtigkeit binden. Je nach Hauttypbenötigen nun auch die Lippen ausreichend Pflege. „Diese können bei Bedarf präventiv mit Lippenbalsam geschützt werden, damit sie erst gar nicht spröde werden. Auch die Unterschenkel sollten Sie eincremen, da es hier häufig zu juckenden Ekzemen kommt“, weiß Dr. Wehrmann.
Wichtig ist laut Dr. Wehrmann, dass besonders empfindliche Menschen, etwa mit Gefäßkrankheiten, sich anständig warm anziehen. So können Frostbeulen vermieden werden. Auch Diabetiker müssen auf sich achten, weil bei ihnen unter Umständen eine Nervenstörung vorliegt und sie die Kälte nicht fühlen können.
Schützen sollten sich auch Wintersportler: Kälte, geringe Luftfeuchtigkeit und der Fahrtwind lassen unsere Haut ebenfalls stark austrocknen. „Sonnenschutz und Skibrille sind deshalb unerlässlich“, erklärt der Dermatologe.
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 65 eigene Kliniken, darunter 45 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 700.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 20.000 Betten und beschäftigt über 37.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
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