HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg - Odebornklinik

Bad Berleburger Erfolgsgeschichten

Alle Patienten die uns hier Ihre Geschichte erzählen, wurden in unserer Klinik behandelt. So unterschiedlich wie die Personen selbst, sind auch die individuellen Krankengeschichten und Erfahrungen, die sie freundlicherweise mit uns teilen.

Bad Berleburger Lebensgeschichten - Jürgen Allers

Was war passiert?

Jürgen Allers erlitt eine Hirnblutung. Nach einem langen Krankenhaus-aufenthalt folgte für ihn die Rehabilitation. Eine vollständige Genesung sei fraglich, sagten die Ärzte. Zu schwer seien die Schäden, die sein Gehirn bei zwei Gehirnblutungen und einem Herzstillstand erlitten habe. Im November 2014 kam Jürgen Allers in Begleitung seiner Ehefrau nach Bad Berleburg in die HELIOS Rehakliniken – Odebornklinik zur Rehabilitation. Die Odebornklinik ist eine Fachklinik für Neurologie mit Spezialisierungen in den Bereichen Schädel-hirntrauma, Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose.

 

Warum die Odebornklinik?

Obwohl Allers aus Niedersachsen stammen, hatten sie den weiten Weg nach Wittgenstein angetreten – denn Jürgen Allers hatte sich im Krankenhaus mit dem MRSA-Keim infiziert und konnte daher nur von einer Rehaklinik, die im Umgang mit multiresistenten Keimen spezialisiert ist, aufgenommen werden. Bei seiner Ankunft konnte Jürgen Allers nicht aus eigener Kraft sitzen, essen oder sprechen. Aus diesem Grund hatte seine Frau beschlossen, ihn in die Reha zu begleiten. Denn das ist in der Odebornklinik möglich: Die neuro-logische Fachklinik nimmt an dem Projekt Familiale Pflege der Universität Bielefeld und der AOK Nordwest und Rheinland/Hamburg teil und ist auf die Aufnahme und Schulung von pflegenden Angehörigen spezialisiert. Da die Schädigung des Gehirns irreparabel ist und die Lähmung Jürgen Allers stark einschränkt, standen Ehefrau Sonja und die ganze Familie vor der Frage, wie sie mit der Situation umgehen sollen. „Mein Mann war sehr aktiv und hat viel Sport gemacht. Dass er auf einmal ans Bett gefesselt sein sollte, musste ich erstmal sacken lassen. Zumal ich mich natürlich gefragt habe, wie ich das alleine zuhause schaffen soll.“

 

Was wurde gemacht?

In der Odebornklinik erhielt Familie Allers Hilfe. Jürgen Allers wurde zunächst mobilisiert: Durch regelmäßige Physiotherapieeinheiten sollte seine Bewegungs- und Funktionsfähigkeit verbessert werden, bei der Ergotherapie lernte Jürgen Allers langsam wichtige Körperfunktionen wie das Greifen wieder zu aktivieren und übte in der Sprachtherapie Schlucken und Artikulation. Parallel zeigte man Sonja Allers, wie sie ihren Mann pflegerisch am besten unterstützen kann. In Pflegetrainings und Pflegeschulkursen lernten beide zusammenzuarbeiten - Schritt für Schritt. Gegen Ende der dreimonatigen Rehabilitation war Sonja Allers fähig ihren Mann zu lagern, aufzurichten, ihn in den Rollstuhl zu setzen und ihn zur Toilette zu begleiten. Alles ohne sich selber dabei körperlich zu überanstrengen. Und auch Jürgen Allers machte Fortschritte: Durch stetes Üben lernte der 69-Jährige wieder aufrecht und ohne Halterung in einem normalen Rollstuhl zu sitzen. Am Ende der Reha in der Odebornklinik konnte er einen Arm wieder bewegen und alleine essen und trinken sowie sich artikulieren und sogar lachen.



Über uns