Als „gehörlos” werden Personen bezeichnet, die seit Geburt taub sind oder in der frühen Kindheit ihr Gehör verloren haben. Die Sprache der meisten Gehörlosen ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Die Gebärdensprachgemeinschaft und das damit verbundene kulturelle Umfeld gibt den Gehörlosen Sicherheit und vermittelt ihnen eine positive Identität.
Durch Kommunikationsprobleme mit der hörenden Umwelt kann es jedoch auch zu Missverständnissen, Enttäuschungen und Konflikten kommen. Die Gehörlosen fühlen sich oft nicht anerkannt. Dieses führt in der Folge häufig zu körperlichen oder seelischen Problemen.
Orthopädische Erkrankungen und Schmerzen, wie z.B.
Internistische Erkrankungen, wie z.B.
Psychische Probleme und psychosomatische Erkrankungen, wie z.B.
Funktionelle Störungen, wie z.B.
Gehörlose mit anderen Erkrankungen, z.B. Hautkrankheiten oder neurologischen Erkrankungen, können nach vorheriger Rücksprache ebenfalls aufgenommen werden. Nach schweren Krankheiten, Operationen oder Unfällen ist oft eine Anschlussheilbehandlung (AHB) notwendig (z.B. nach Herzinfarkt, Herzoperation oder Bandscheiben-Operation). AHB’s nach internistischen oder orthopädischen Erkrankungen können ebenfalls in der Baumrainklinik durchgeführt werden.