18.08.11
In der Baumrainklinik des HELIOS Rehazentrums Bad Berleburg wird mit gleich drei neuen medizinischen Therapiegeräten in die Behandlungsqualität investiert. Ein Laser-, ein Kaltluft- und ein Stoßwellentherapiegerät bieten ab sofort neue Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen einer Rehamaßnahme oder für ambulante Patienten.
„Ich konnte mich kaum noch bewegen, so stark sind die Schmerzen gewesen“, berichtet der 48-jährige Harald Birkelbach aus eigener Erfahrung. Bei einem Verkehrsunfall vor 30 Jahren erlitt der Berleburger schwerste Verletzungen. Eine spätere Infektion im linken Bein lassen ihn heute noch den Unfall spüren. Seit kurzem wird Harald Birkelbach mit einem neuen Gerät der Lasertherapie in der HELIOS Baumrainklinik therapiert. Energiereiches Licht dringt dabei gezielt in das Gewebe ein, wodurch die Heilung nachhaltig angeregt wird. „Mir tut die Therapie sehr gut. Nach jeder Behandlungseinheit habe ich ein wärmendes wohliges Gefühl im Bein und eine bessere Durchblutung, wodurch die Schmerzen gelindert werden“, so Birkelbach.
HELIOS investiert nicht nur in die Lasertherapie, sondern auch in neue Geräte für die Stoßwellen- und Kryotherapie. Alle drei Therapiemöglichkeiten können derzeit in der Baumrainklinik in Bad Berleburg von Patienten der Klinik sowie von ambulanten Patienten genutzt werden.
„Dort, wo übliche Behandlungsmethoden beim Auftreten von Schmerzen, Verspannungen und Entzündungen an ihre Grenzen stoßen, kann der Einsatz der Stoßwellentherapie Abhilfe schaffen“, sagt Oberarzt Dr. Egbert Tonak, Facharzt für Orthopädie der Baumrainklinik. Die hochenergetisch fokussierten Stoßwellen finden zum Beispiel bei Knochenbruchheilungsstörungen, Kalkschulter und therapieresistentem Fersensporn Anwendung. Eingesetzt wird die Therapie auch bei Beschwerden an der Achillessehne, der Hüfte und am Ellenbogen („Tennis-„ und „Golferellenbogen“), sowie bei der Trigger-Stoßwellentherapie zur Auflösung sogenannter Triggerpunkte; das sind knotenartige Verhärtungen der Muskulatur, die zu lokalen und fortgeleiteten Schmerzen führen können.
Die Patienten der Klinik werden von speziell geschultem Personal auch mit der Kryotherapie therapiert. Hierbei wird tiefgekühlte Luft mit einer Temperatur von bis zu -30 Grad Celsius auf das schmerzhafte Gebiet appliziert. „Die Kaltlufttherapie ist aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit inzwischen fester Bestandteil des Behandlungsplans für unterschiedliche Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Arthrosen und Schwellungen, frisch operierten Gelenken sowie Entzündungen. Bei dem jetzt angeschafften Gerät der neuesten Generation wird mit integrierten indikationsspezifischen Programmen gearbeitet“, so Dr. Tonak.
Klinikgeschäftsführer Elmar Knoche freut sich über die neue Technik: „Die drei Therapiegeräte sind eine hervorragende Ergänzung der Behandlungsmöglichkeiten in der Baumrainklinik. In den Berleburger Rehakliniken setzten wir bewusst auf erstklassige therapeutische Ausstattung, um im Wettbewerb positiv wahrgenommen zu werden.“
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 64 eigene Kliniken, darunter 44 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 650.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 19.000 Betten und beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
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