Das Konzept
Die Spezialambulanz für Gedächtnisstörungen ist Teil der psychiatrischen Institutsambulanz und besteht aus einem erfahrenen interdisziplinären
Team.
Gedächtnisstörungen nehmen im Alter zu und haben vielfältige Ursachen. Neben dementiellen Erkrankungen können Depressionen, neurologische
und körperliche Erkrankungen, in seltenen Fällen auch Überlastungen, zu Gedächtnisstörungen führen. Schon leichte Störungen der Gedächtnisleistung sollten aufmerksam beobachtet und ernst genommen werden. Eine
frühzeitige Diagnostik ermöglicht behandelbare Erkrankungen abzugrenzen oder günstig zu beeinflussen.
Die Gedächtnissprechstunde kann ambulant oder stationär erfolgen und bietet folgende Möglichkeiten:
Bereits bei der Anmeldung wird je nach Notwendigkeit geklärt, ob Sie ambulant (ca. drei Termine zu etwa 1-2 Stunden) oder stationär (ca. 5-7 Tage), mit der Möglichkeit bereits therapeutisch zu arbeiten, betreut werden.
Diagnose und Behandlung
Mit modernen, diagnostischen Methoden können wir feststellen, ob eine Erkrankung des Gehirnes bzw. der Psyche vorliegt oder ob eine körperliche Erkrankung Ursache der Symptome ist.
Folgende Symptome können auftreten:
Gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und den behandelnden Haus- oder Fachärzten wird nach der Diagnosestellung ein umfassender Therapieplan entwickelt.
Die Behandlung richtet sich nach dem letztlich diagnostizierten Problem und besteht aus drei Säulen unterschiedlicher Gewichtung.
Wem empfehlen wir die Gedächtnissprechstunde?
Häufig gestellte Fragen
Wer kann in die Gedächtnisambulanz kommen?
Patienten mit entsprechenden Symptomen und der Befürchtung nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit.
Ist eine Überweisung notwendig?
Ja. Wir benötigen eine Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt für die Gedächtnissprechstunde. Bitte bringen Sie auch Ihre Chipkarte mit, falls ggf. eine Bildgebung (cMRT, CCT) erforderlich ist.
Werden die Kosten für notwendige Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen?
Ja.
Was soll man zur Erstvorstellung mitbringen?
Bei ambulanter Betreuung 1-2 Stunden Zeit. In der Regel werden insgesamt bis zu 3 Termine zur Erhebung der Vorgeschichte, ausführlichen neuropsychologischen Diagnostik, weiteren Zusatzuntersuchungen und abschließender Befundbesprechung vereinbart. Bei einer stationären Aufnahme
zur Diagnostik und Therapieeinleitung nehmen wir Sie normalerweise etwa eine Woche auf.
psychosoziale Einzelberatung und Informationsveranstaltung für Angehörige
Als zusätzliches Angebot empfehlen wir Ihnen unsere Demenzsprechstunde für Angehörige. Diese stellt eine Möglichkeit zur psychosozialen Einzelberatung und dient als Informationsveranstaltung für Angehörige.
Wir beraten Sie hier zu ergänzenden Angeboten und Möglichkeiten, bieten Hilfen zur Überleitungspflege.
Termin: jeder 1. Donnerstag des Monats, 17.00 - 18.30 Uhr
Leitung: Chefarzt Dr. med. Dr. rer. nat. H. J. Koch
Organisation und Koordination: Assistenzarzt A. Bauer
Anmeldung: Frau Kitzig
Angehörigensprechstunde (Demenz)
Eva und Holger Beyer
Termin
Dienstag 14.00 – 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Anmeldung
Psychiatrische Institutsambulanz
des HELIOS Klinikums Aue
Gedächtnissprechstunde
Terminvereinbarung und Information
Frau Kitzig
Telefon: (03771) 58-15 36
Sie können uns auch per E-Mail
erreichen. (Als Betreff geben Sie dabei bitte das Stichwort
„Gedächtnisstunde“ an.)