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09.11.11

Traumanetzwerk Westsachsen offiziell gestartet

Borna. Das HELIOS Klinikum Borna  ist seit vergangener Woche offizieller Partner im Traumanetzwerk Westsachen. Ziel des Netzwerkes ist es, flächendeckend eine gute und zeitgerechte Versorgung von Schwerstverletzten durchzuführen. Es handelt sich um den ersten derartigen Zusammenschluss in den drei mitteldeutschen Ländern und einen der größten bundesweit.

 

Traumanetzwerk Westsachsen: Schnelle, hoch spezialisierte Versorgung

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) wurde die Initiative Trauma Netzwerk ins Leben gerufen. Ziel ist es, flächendeckend eine gute und zeitgerechte Versorgung von Schwerstverletzten durchzuführen. Im Trauma Netzwerk Westsachsen sind Kliniken aller Versorgungsstufen vertreten, außerdem sind Ärzte, Rettungsleitstellen und Rettungsdienste eingebunden. Von jedem einzelnen Krankenhaus ist bekannt, über welches medizinische Verfahren es verfügt, welche technischen Einrichtungen vorhanden sind und welche Spezialisierungen abrufbar sind. "Das macht es im Notfall sehr schnell möglich zu entscheiden, wo der Patient optimal behandelt werden kann. So erspart man den Rettungskräften unnötige Rückfragen, dem Verletzten unnötige Transporte und hält für die Verletzten dennoch mit sehr hoher Sicherheit die bestmögliche Versorgung vor", sagt Dr. Walter Knarse, Chefarzt der Bornaer Klinik für Orthopädische Chirurgie, Unfall- und Handchirurgie.

 

HELIOS Klinikum Borna wichtiger Teil des Netzwerkes

Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde das HELIOS Klinikum von der DGU offiziell mit einer besonderen Bewertung bedacht. Seither trägt das Krankenhaus als eine von wenigen Kliniken in Westsachsen den Titel »Regionales Traumazentrum«. Neben der Versorgung Schwerverletzter wurde  dem Klinikum damals eine ausgezeichnete Vernetzung zu Rettungsdiensten und anderen Krankenhäusern bestätigt. Schnelle Versorgung auch schwer verletzter Personen mit kurzen Wegen rund um die Uhr, das ganze Jahr – das ist in kurzen Worten Ziel und Aufgabe eines solchen regionalen Zentrums. Denn die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein, es muss eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft und hohe Versorgungskompetenz des Krankenhauses vor Ort geben.  Kurz: Um regionales Traumazentrum zu werden, muss ein hoher Standard der  mit den entsprechenden Anforderungen an personelle und gerätetechnische Ressourcen erfüllt werden. Einer erste Bewährungsprobe unterzog sich das Traumazentrum bereits  im Rahmen des Zugunglücks in Lauterbach.

 

Die HELIOS Kliniken Leipziger Land

Die HELIOS Kliniken Leipziger Land sind angesiedelt in Borna und Zwenkau. Mit den zentral zwischen Leipzig und Chemnitz gelegenen Standorten stellen sie eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten und stationären Leistungen sicher – weit über den Landkreis Leipziger Land hinaus. Die angebotene Fächervielfalt kommt der eines Schwerpunktversorgers gleich. Die HELIOS Kliniken Leipziger Land verfügen derzeit über 455 Betten in zehn bettenführenden Fachabteilungen mit elf chefarztgeführten Kliniken und Instituten. Jede Klinik bietet auf hohem diagnostischem und therapeutischem Niveau eine über das Maß der Grund- und Regelversorgung reichende qualifizierte Akutmedizin.