HELIOS Klinik Attendorn

Anästhesie und Intensivmedizin

Anästhesie und Intensivmedizin stellen einen anspruchsvollen, hochtechnisierten Aufgabenbereich mit hoher Verantwortung dar, um damit ihrem Anspruch und dem Motto „in sicheren Händen“ gerecht zu werden.

 

In der Abteilung der Anästhesie versorgt ein Team von zehn Ärzten und neun Pflegekräften die stationären und ambulanten Patienten bei allen operativen Eingriffen. Jährlich werden in sechs Operationssälen etwa 6.500 Narkosen in den Fachabteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde durchgeführt.

 

Die Abteilung verfügt über einen Aufwachraum mit fünf Plätzen für die Überwachung der Patienten nach der Operation. Dieser befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Intensivstation und zur Überwachungsstation. 

 

Über den Chefarzt der Anästhesie läuft auch die gesamte OP-Koordination. Er legt täglich in Absprache mit den operierenden Abteilungen das Tagesprogramm fest. Während der Operation sind die Anästhesisten nicht nur für die Ausschaltung des Bewusstseins und der Schmerzen verantwortlich, sondern sie übernehmen auch die lückenlose Steuerung und Überwachung wichtiger Körperfunktionen. Die Narkosetiefe und Schmerzausschaltung wird während der gesamten Operation individuell gesteuert und angepasst. Moderne Narkose- und Schmerzmittel lassen die Patienten nach dem Eingriff relativ schnell wieder wach werden und haben deutlich weniger unangenehme Nebenwirkungen wie Schlafüberhang, Übelkeit oder Erbrechen. Im Vorfeld wird in einem intensiven Gespräch gemeinsam mit dem Patienten geklärt, ob eine Vollnarkose oder eine Regionalanästhesie durchgeführt werden kann. Hierbei wird häufig zur exakten Anlage der Betäubung ein Ultraschallgerät eingesetzt.

 

Auf der Intensivstation werden schwerstkranke Patienten in lebensbedrohlichen Situationen behandelt, ebenso Patienten nach großen aufwendigen Operationen stabilisiert und überwacht. In diesen Extremsituationen ist ein erheblicher, manchmal langwieriger medizinischer und pflegerischer Aufwand notwendig. Auf der Intensivstation werden insgesamt 19 Behandlungsbetten vorgehalten, von denen fünf für Patienten reserviert sind, welche künstlich beatmet werden müssen. Medizinisch betreut wird dieser Bereich durch Fachärzte der Anästhesie und der Inneren Medizin.

 

Das Pflegepersonal ist der Verantwortung entsprechend qualifiziert. Neben Narkose- und Intensivmedizin bilden Notfall- und Schmerzmedizin die andere Säule dieses Faches. Wir setzen Medikamentenpumpen und -katheter ein, um die Schmerzen nach Operationen und bei Erkrankungen zu lindern. Die Mitarbeiter der Anästhesie organisieren nicht nur den Notarztdienst, sondern nehmen auch an diesem teil.

 

 

 

Dr. med. Hans-Werner Feiereis
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin
Ärztlicher Direktor
Leitender Notarzt
Facharzt für Anästhesiologie
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