Ambulantes Herzzentrum Berlin

EKG (Elektrokardiogramm)

Das Ruhe-EKG ist die Grundlage jeder Untersuchung des Herzens. Im Herzen befindet sich ein spezielles Reizbildungs- und Reizleitungssystem, in dem die elektrische Erregung entsteht und sich ausbreitet. Sie bewirkt, dass das Herz schlägt und Blut durch den Körperkreislauf pumpt.

Diese elektrischen Spannungsänderungen kann man an der Körperoberfläche mit Hilfe von Metallplättchen messen. Diese werden auf den Oberkörper angebracht. Das EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie als EKG-Kurven dar.

Der Arzt erhält durch das EKG Auskunft über:

  • Herzrhythmus und –Frequenz
  • Störungen der Erregungsbildung, -ausbreitung und –rückbildung im Erregungsleitungssystem und in der Herzmuskulatur
  • korrekte Funktion eines Herzschrittmachers

Durch Kurvenveränderungen im EKG lassen sich folgende Krankheiten erkennen:

  • Herzinfarkt
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße
  • Vorhofflimmern oder –flattern
  • Kammerflimmern oder –flattern
  • Herzmuskelentzündungen
  • Herzbeutelentzündungen
  • Verdickung der Herzwände 
  • zu langsamer oder schneller Herzschlag

Ergometrie (Belastungs-EKG)

Die Ergometrie kann mittels EKG die Herzaktivität unter Belastung registrieren. Hierzu wird mittels Fahrradergometer gegen einen definierten Widerstand getreten. Dieser Widerstand wird stufenweise erhöht, wodurch eine gesteigerte Leistung hervorgerufen wird.

Während der Belastung können Durchblutungsstörungen des Herzens und Herzrhythmusstörungen im EKG erkannt werden. Während der physische Leistungsstand gemessen wird, wird auch das Verhalten von Puls und Blutdruck unter Belastung beurteilt.

Langzeit-Blutdruckmessung

Die Langzeitblutdruckmessung hat einen festen Stellenwert in der Diagnostik der arteriellen Hypertonie (umgangssprachlich: Bluthochdruck). Mit ihr lassen sich die Blutdruckwerten eines Patienten über einen längeren Zeitraum erfassen.

Hierbei kann der Arzt eine Differentialdiagnose der arteriellen Hypertonie stellen, eine sogenannte Praxishypertonie ausschließen sowie medikamentöse Therapien mit Antihypertensiva (blutdrucksenkende Arzneimittel) kontrollieren.

Es erfolgt eine ambulante Aufzeichnung des Blutdrucks mittels einer Blutdruckmanschette, die am Oberarm angelegt wird. Diese wird von einem kleinen Gerät, das am Körper getragen wird, gesteuert und misst in regelmäßigen Abständen.

Die Messungen werden gespeichert und vom Fachpersonal, bzw. dem Arzt, ausgewertet.

ABI-Messungen

Die Abkürzung ABI (Ankle Brachial Index) bedeutet übersetzt Knöchel-Arm-Index. Dabei wird der Blutdruck am Arm mit dem Blutdruck im Bereich des Fußknöchels verglichen. Der daraus ermittelte Wert ermöglicht es, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) zu erkennen und ihren Schweregrad zu bestimmen. Außerdem erlaubt diese Methode aber auch Rückschlüsse auf individuelle Risiken für Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Hauptaufgabe dieses Untersuchungsverfahren ist es eine periphere arterielle Verschlusskrankheit zu erkennen und deren Ausprägung und Schweregrad zu beurteilen. Dadurch lässt sich mit hoher Zuverlässigkeit bestimmen, ob ein Patient unter einer PAVK leidet oder nicht.

Risikofaktoren für eine PAVK sind unter anderem:

  • Rauchen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • starkes Übergewicht
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • erhöhte Cholesterinwerte

Ablauf der Untersuchung:

Bei der Untersuchung liegt der Patient mit leicht erhöhtem Oberkörper auf dem Rücken. Dann wird an sechs verschiedenen (Mess-)Arterien der systolische Blutdruck bestimmt. Dies ist der obere Messwert, der den maximal entwickelten Druck in der linken Herzkammer während der Anspannungsphase widerspiegelt.

Oberhalb des Untersuchungsbereichs, also am Oberarm bzw. am Unterschenkel, wird eine Blutdruckmanschette locker angelegt. Daraufhin wird die Blutdruckmanschette über den zu erwartenden systolischen Blutdruck aufgepumpt und dann langsam abgelassen. Die Bestimmung der Blutdruckwerte erfolgt sofort. Die von den Manschetten erfassten Daten werden an einen Computer weitergeleitet, der daraus den individuellen Knöchel-Arm-Index errechnet. Wenn dieser Wert zu niedrig ausfällt, besteht der dringende Verdacht auf eine Durchblutungsstörung der Beine (PAVK), so dass eine weitergehende Diagnostik erfolgen muss.

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