Leistungsspektrum
- Neugeborenenchirurgie
- Diagnostik und Therapie von Fehlbildungen der ableitenden Harnwege unter Einschluss endourologischer Verfahren, Videourodynamik
- Minimalinvasive Eingriffe (MIC)
- Unfallchirurgische Versorgung von Kindern mit Mehrfachverletzungen
- Tumorchirurgie
- Operative Behandlung und Nachbehandlungen von Fehlbildungen des ZNS (Hydrozephalus, Spina bifida, Schädeldeformitäten)
- Plastische Korrektur von thorakalen Fehlbildungen
- Versorgung von Schädel-Hirn-Verletzten
- Versorgung von Schwerbrandverletzten
- Minimalinvasive Chirurgie und Nd:YAG-Lasertherapie
- Kinderchirurgische Endoskopie (Gastroskopie, Kolonoskopie, PEG)
- Kinderchirurgische Intensivtherapie mit Versorgung schwerbrandverletzter Kinder
- Ergotherapie
- Ambulante Rehabilitation
- Eigenblutspende
- Ambulante Rehabilitation
- Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für Hausärzte, Ärzte in Weiterbildung, Fachärzte
Besondere Versorgungsschwerpunkte
- Gastroenterologische Diagnostik mit pH-Metrie, Rektomanometrie, sonographisch gestützten Funktionsuntersuchungen und moderner Histochemie
- Hochauflösende Sonographie und Dopplersonographie unter Einschluss transkranieller Verfahren
- Implantation von Portsystemen und Verweilkathetern zur Langzeiternährung
- Antirefluxive Langzeitstentingverfahren (Ventil-DD-Ureterstent) bei schweren supravesikalen Abflussstörungen des Harnwegssystems
- Plastische Korrektur von Harnröhrenfehlbildungen
- Keratinozytentransplantation bei thermischen Läsionen in Kooperation mit Boston-USA
- Interdisziplinäres Team in der operativen Therapie von schweren Kraniostenosen (Neurochirurgie - Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie - Kinderchirurgie)
- Ambulantes Dispensaire in der Kinderurologie, bei Fehlbildungen des ZNS, in der sonographisch-urodynamischen Diagnostik, bei Fehlbildungen des Kolons und Verbrennungsschäden
- Versorgung des thoraxchirurgischen Notfalls (interdisziplinär mit unserem pulmologischen Zentrums)
- Organersatzoperationen der Harnblase, des Oesophagus und der Dura mit einem SURGISIS-TISSUE GRAFT
- Laparoskopische Therapie von sog. Dunbar-Syndromen (Stenosen des Truncus coeliacus)
- Einführung der Vacusealbehandlung in die Therapie von Verbrennungswunden unter Einschluss auch komplizierter Wundflächen mit neurogenen Schädigungen
- Operative Korrektur von Shuntsynostosen durch die kraniofaziale AG
- z.Zt. 2000 stationäre und 8000 ambulante Behandlungen
Weitere Leistungsangebote
- Allgemeine Sprechstunden (prä- und poststationär) Notfallversorgung
- Spezialsprechstunden für spezifische Patientengruppen: Urologie, Traumatologie – BG, Verbrennungen, ZNS, Sonographie
- Beratungsangebote für spezifische Patientengruppen (z.B. Stillberatung, Inkontinenzberatung, Diätberatung, usw.)
- Rooming in
- Unterbringungsmöglichkeit von Begleitpersonen
Interdisziplinäre Arbeitsgruppen: Spinale Fehlbildungen und Kraniofaziale Chirurgie
Seit 1994 existiert die Arbeitsgruppe Spinale Fehlbildungen, bestehend aus den Kliniken für Neurochirurgie (Prof. Dr. med. J. Krüger), Kinderchirurgie (Dr. med. A. Zerche) und dem Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik (Dr. med. F. Schulze). Der Aufgabenbereich dieser Arbeitsgruppe umfasst die primäre und sekundäre Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit spinalen Fehlbildungen. Dazu gehören die verschiedenen Pathologien der Spina bifida wie Myelomeningozele, Lipomyelomeningozele, Dermalsinus, Arachnoidalzysten des Spinalraumes, Diastematomyelie und Syringomyelie sowie im weiteren Sinne auch die Arnold Chiari-Malformation.
Ansprechpartner der Arbeitsgruppe ist Dr. med. A. Zerche von der Klinik für Kinderchirurgie.
Die Gruppe Kraniofaziale Chirurgie wurde 2001 gegründet und besteht aus Mitarbeitern der Kliniken für Neurochirurgie (Prof. Dr. med. J. Krüger), Kinderchirurgie (Dr. med. A. Zerche), MKG-Chirurgie, Plastische Operationen (Prof. Dr. med. Dr. med. dent. H. Pistner) sowie des Sozialpädiatrischen Zentrums (Dr. med. F. Schulze). Die Gruppe behandelt interdisziplinär Kinder und Jugendliche mit Erkrankungen des Gesichts- und Gehirnschädels, insbesondere Kraniosynostosen und Syndrome wie Morbus Crouzon.
Durch die gemeinsame Behandlung mit Umformung des Gesichts- und Gehirnschädels kann bei den meisten Kindern eine normale Entwicklung erzielt werden. Sprecher der Gruppe Kraniofaziale Chirurgie ist Prof. Dr. med. Dr. med. dent. H. Pistner, Chefarzt der Klinik für MKG-Chirurgie, Plastische Operationen.
Leistungskennziffern und Entwicklungstendenzen
- Neugeborenenchirurgie mit deutlicher Zunahme der Kinder mit Frühgeburtlichkeit und angeborenen Darmanomalien sowie Fehlbildung des ZNS
- Abdominalchirurgie unter besonderer Betonung colorektaler Korrekturen bei Malformationen und chronisch habitueller Obstipationen sowie laparoskopischer Eingriffe
- Kinderurologie, ambulante Versorgung von 1.500 Kindern mit Anomalien der supravesikalen und infravesikalen Harnwege davon verbleiben 800 stationäre Behandlungen
- Ambulante Behandlung von ca. 4.000 Unfällen im Kindesalter davon 630 D-Arzt-Fälle mit Kausalität in öffentlichen Einrichtungen, wie Kinderkrippe, Hort und Schule sowie 28 Fällen des Verletztenartenverfahrens
- Behandlung thermischer Verletzungen auf der Verbrennungsstation, unter Einschluss von schwerstbrandverletzten Kindern (jährlich 35 Kinder)
- Diagnostik und Therapie von Fehlbildung des ZNS mit deutlicher Erweiterung des Spektrums
- Minimalinvasive Korrektur von Anomalien der Thoraxwand