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Klinik für Urologie

Untersuchungsverfahren

  • Ultraschall:
    Auch mit Spezialköpfen für die Beurteilung von Prostata (TRUS) und Hoden, sowie für sonographisch gesteuerte Organpunktionen (z.B. Prostata-Sextantenbiopsie, Nierenpunktion).
  • Röntgen:
    Spezielle urologische Röntgendiagnostik in der Kombination von endoskopisch/instrumentellen Verfahren mit röntgenologischer Darstellung über Bildwandler. Digitale Bildspeicherung und 100mm Kamera (Reduktion der Strahlenbelastung).
  • Endoskopie:
    Spiegelung der ableitenden Harnwege über starre und flexible Instrumente. Entnahme von Biopsien. Photodynamische Diagnostik (PDD) zur Erkennung von Blasentumoren unter Videomonitoring.
  • Urodynamik:
    Abklärung der Ursachen der Harninkontinenz ("Blasenschwäche") und der Harnentleerungsstörung wie z.B. bei neurologischen Erkrankungen (MS, Querschnittslähmung) oder Prostataerkrankungen.
  • Impotenzdiagnostik:
    SKAT, Cavernosometrie, Cavernosographie.
  • Labor:
    Bakteriologische Untersuchung zur Keimidentifizierung und Resistenztestung gegen Antibiotika.

 
Behandlungsverfahren

Offen-chirurgische Eingriffe

  • bei bösartigen Tumoren von Niere und Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre, Prostata, Hoden und Penis (Radikaloperationen, wenn möglich aber auch unter Organerhalt)
  • plastische Eingriffe an Nierenbecken und Harnleiter
  • bei gutartiger, sehr ausgeprägter Prostatavergrößerung
  • bei Nieren- und Harnleitersteinen, nach Ausschöpfung minimal invasiver Maßnahmen
  • bei Harninkontinenz ("Blasenschwäche")
  • am äußeren männlichen Genitale wie Circumcision, Orchidopexie bei Leistenhoden, Hydrocelen-Op, Varikocelensklerosierung und viele andere Operationen (meist ambulant durchführbar).

 

Endoskopische Eingriffe ("minimal invasive Therapie")

  • Steinentfernung aus Niere und Harnleiter, Harnblase und Harnröhre (Litholapaxie, Ureterorenoskopie, Lithotripsie mit verschiedenen Techniken einschließlich Ultraschall)
  • transurethrale Operationen (TUR) von Prostata (TUR-P) und Harnblase (TUR-B) inklusive photodynamischer Diagnostik (PDD).
  • transurethrale Behandlung von Harnröhrenverengungen

 

Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL):

Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen durch außerhalb des Körpers erzeugte Stoßwellen. Eine Narkose ist in der Regel nicht erforderlich. Die Steintrümmer werden mit dem Urin ausgeschieden. Operative Eingriffe können so in über 90% der Fälle vermieden werden. Je nach Steingröße und Steinlokalisation sind gelegentlich vorbereitende Maßnahmen notwendig, z.B. die Einlage von Harnleiterkathetern.

 

Konservative medikamentöse Behandlung:

bei Entzündungen, Tumor- und Steinerkrankungen, Potenzstörungen, Funktionsstörungen der Harn- und Geschlechtsorgane.

So erreichen Sie uns

HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

Chefarzt
Prof. Dr. med. Manfred Blech

 

Sturmbäume 8-10

37154 Northeim

 
Telefon: (05551) 97-12 24
Telefax: (05551) 97-13 10 

 

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