Vernetzung kann Leben retten: HELIOS NEURONET

Als erster deutscher Klinikkonzern hat HELIOS mit NEURONET ein bundesweites so genanntes teleneurologisches Netzwerk gestartet. Dieses Netzwerk ermöglicht die Behandlung von akuten Schlaganfällen über Videoverbindung. Denn damit kann der diensthabende Arzt in der Notaufnahme eines Krankenhauses zu jeder Tages- und Nachtzeit per Videoverbindung eine Neurologische Klinik mit Stroke-Unit (Intensivabteilung für Schlaganfallpatienten) konsultieren. Mehrere Ärzte untersuchen so einen Patienten gemeinsam "online": Per Videoschaltung besprechen sie seine Bilder - Computertomographie oder MRT-, stimmen sich über mögliche Therapien ab und leiten diese ein - bis hin zur Thrombolyse (medikamentöse Auflösung eines Blutgerinnsels im Gehirn). Notfall-Patienten werden damit in jeder HELIOS Klinik akutmedizinisch noch schneller und kompetenter versorgt, selbst wenn das Krankenhaus nicht über eine eigene neurologische Abteilung verfügt.

 

Auf diese Weise kann Vernetzung Leben retten. NEURONET ermöglicht es Patienten, in allen HELIOS Kliniken von der hoch spezialisierten neurologischen Fachkompetenz der größeren Häuser zu profitieren und hervorragend akut versorgt zu werden. Mit Hilfe der gemeinsamen teleneurologischen Plattform werden alle Daten der intensiv-neurologischen Fälle verarbeitet und ausgewertet. Auf diese Weise kommen die hoch differenzierte Infrastruktur der Stroke-Units und der neurologischen Intensivstationen großer Kliniken den Schlaganfall-Patienten aller HELIOS Kliniken zugute. Aber nicht nur die HELIOS Kliniken sollen von NEURONET profitieren: Auch Kliniken anderer Träger haben die Möglichkeit, sich an dem Netzwerk zu beteiligen und sich per Videoschaltung zusätzliche neurologische Kompetenz ins Haus zu holen.



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